Auf dieser Seite sammeln wir Erfahrungsberichte.
Reiter, die erlebt haben, in welcher Leichtheit und Selbstverständlichkeit, Pferde zu reiten sind.
Reiter, die erkannt haben, wieviel Wissen um das Pferd als solches notwending ist, um ihm in seiner Eleganz gerecht zu werden.
Reiter, die "wieder" freude am Reiten haben.
und Pferde, die Veränderungen in der Handführung ihrer Reiter dankbar annehmen, die freudig mitarbeiten und Lektioenen erlernen, von denen ihre Reiter zuvor nicht mal geträumt haben.
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Hallo,
mein Name ist Katharina Stengler. Ich bin 21 Jahre alt und habe vor 1 1/2 Jahren die Faszination der Klassischen Reitkunst entdeckt. Das Wissen von Philippe Karl, welches er großzügig teilt, hat mir unter anderem sehr dabei geholfen mich reiterlich weiterzuentwickeln und dafür möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken.
Ich habe im November vergangenen Jahres eine Ponystute namens Pipilotta aus dem Schulbetrieb meines Vereins gekauft, da sie aus lauter Angst die meisten Schüler in den Sand gesetzt hat. Sie lahmte auch schon, da sie zweimal äußerst brutal "korrektur" geritten wurde.
Christiane Horstmann hat mir anschaulich die Philosophie der Legerete vermittelt und konnte mir gerade bei diesem etwas schwierigen Pferd mit ihrem reichen Erfahungsschatz helfen. Danke!!
Die Wandlung von diesem Pferd hat an meinem Verein schon viele nachdenklich gemacht und obwohl es wenige zugeben wollen, nun wird schon deutlich weniger gerzurrt und gezogen und die Nase kommt öfter vor. Einige, denen das Wohl ihrer Pferde am Herzen liegt, haben sich sogar bei mir erkundigt um zu erfahren was dahinter steckt und ihre Reitweise nun zum Positiven verändert.
Ich denke es ist wichtig, dass man auch an Vereinen Präsenz zeigt. Denn auch wenn dies manchmal schwierig ist und man viele dumme Kommentare ertragen muss, kann man so wenn man stets an sich arbeitet und das Pferd respektiert, ein gutes Vorbild sein.
Denn „Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und wirksam durch Beispiele „ (Seneca)
Hier nun ein Bild von "Lotte" im November Dezember 08
...und ein paar vom Mai 09

beide Male mit ihrer lieben Pflegerin Silva, ganz vertrauensvoll
Viele Grüße
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Es ist mir einfach ein Bedürfnis ein paar Zeilen zu schreiben...
Bis vor 6 Monaten wusste ich noch gar nichts von "Feiner Reitweise" und "Phillippe Karl". Wie so viele andere, ritt ich seit 20 Jahren nach FN, recht engagiert, aber weiter gekommen bin ich trotzdem nicht. Bei A-L Niveau war Schluß.
Aber bis vor 6 Monaten machte ich mir noch keine großen Gedanken darüber. Ich ging davon aus, dass ich schlecht reiten würde und mein Pferd mich halt nicht verstehen könne - na ja, und dass er halt nicht so will wie ich.
Nach persönlichen Rückschlägen versuchte ich, meine Pferde als Therapie zu nutzen. Ritt verbissen, nahm Unterricht, quälte uns, der Schweiß lief in Strömen, Sporen und Gerte waren dabei... und ich stieg jedes mal ab und dachte "was machst Du hier eigentlich???"
In dieser Zeit bekam ich das Buch "Irrwege der modernen Dressur" in die Finger. Und siehe da: ich konnte 1 zu 1 nachlesen, warum es bei uns nicht klappte - und nicht klappen konnte...
Ich hatte das Glück, mich mit 5 weiteren Reitern zu finden - und Herrn Assmann für uns gewinnen zu können. Trotz einer Anfahrt von 2 1/2 Stunden hat er sich uns angenommen.
An dieser Stelle möchte ich Herrn Karl einfach mal dafür danken, dass er sein Wissen weitergibt. Danke - denn nun ist das Reiten wahre Therapie für mich...
Ich fange ganz unten an... und wünsche mir, irgendwann "in Schönheit sterbend und lächelnd" auf meinem Pferd zu sitzen.
DANKE!!!
Sylke RH
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Ich habe mir am letzten Wochenende den Kurs in Pegestort angesehen.
Es war super!
Wenn es euch interessiert:
Ich habe etwas dazu geschrieben und Fotos gemacht.
www.lieblingspferdchen.de.tp
Grüße aus Göttingen, Tamina
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Hallo,
mein Name ist Sina Malingriaux,
ich bin die Fremdreiterin von Christoph Hess in dem Video "Klassisch contra Classique".
Ich habe das Pferd, Wieland, 9 jähriger Hannoveraner Wallach, 4 Wochen vor der Aufnahme von einer Turnierreiterin als unreitbar übernommen.
Er legte sich beim ersten Schritt sofort auf die Hand, die Bewegungen gingen nicht mehr durch den Rücken, sie blieben in den Gliedmaßen stecken.
Seit dem Video "Classik meets Classique" hat sich viel verändert - Sina mit Wieland
Ich habe diese Vorgeschichte ausführlich geschildert, leider wurde im Film überhaupt nicht auf mein Problem eingegangen. Herr Hess äußerte sogar "Und dieses Pferd wolltest du in die Wurst geben?" was bedeutet, er hat meine Schilderung missverstanden oder ignoriert. Die Unterrichtseinheit geriet somit zum Desaster.
Das in den vergangen Wochen aufgebaute Vertrauen wurde binnen dieser 40 Minuten wieder zerstört. Die Trab/Galopp Übergänge wurden für mich immer schwieriger zu reiten und waren schließlich nur noch mit stärkster Handeinwirkung möglich.
Für Herrn Hess spricht lediglich, dass er die Unterrichtseinheit abbrach, bevor Wieland explodierte.
Philippe Karl, der mir wohl meine maßlose Enttäuschung ansah, lud mich daraufhin für den Oktober zum "École de Légerté" Lehrgang ein, was ich natürlich mit Freuden annahm.
Im Oktober wieder in Fintel machte Philippe Karl mit Wieland Abkauübungen und ritt ihn im Schritt.
Ich glaube, dass er sich die Probleme des Pferdes nicht so massiv vorgestellt hat.
Er versuchte durch Aufrichten Wielands Balance zu verändern.
Da der "sicht"bare Erfolg nur gering war, bot Philippe Karl uns an noch 2 Tage länger zu bleiben. Am 2. Tag war eine Verbesserung sichtbar. Wieland kaute schön und war nicht mehr so eilig. Am 3. Tag wiederholten wir sämtliche Übungen, die Wieland schon bedeutend williger annahm. Zum Ende der Stunde versuchte ich das Gezeigte nach zu reiten. Die Veränderung war auch für mich spürbar.
Philippe Karl hat mir, so glaube ich, die einzige Möglichkeit aufgezeigt, Wieland reiten zu können.
Ich merke, wie zufrieden Wieland ist und er den Spaß an der Arbeit wieder findet.
Liebe Grüße
Sina
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Hallo,
mein Name ist Ute Rehberg,
ich bin 49 Jahre alt, reite seit über 20 Jahren eigene Pferde, seit Mai diesen Jahres sind es 6.
Im Grunde habe ich immer gewusst, dass es nicht richtig sein kann den Pferden das Maul zuzuschnüren bzw. ausgebunden zu longieren. Doch leider habe ich mich immer wieder von den aus diesem Grund auch oft wechselnden Reitlehren beeinflussen lassen meine Pferde mit Reit-halfter, Nasenriemen und sogar Schlaufzügeln zu reiten und ebenso mit allen möglichen Ausbindern zu longieren.
Vor ca. 3 Jahren beobachtete mich ein befreundeter FN-Richter bei meiner Arbeit, sein Kommentar: "Ach, Du arbeitest nach Philippe Karl!"
Es war das erste Mal, dass ich diesen Namen hörte, ich informierte mich dann aber übers Internet, und kaufte mir das Buch "Irrwege der modernen Dressur"
Endlich glaubte ich einen Weg gefunden zu haben.
Bis dato habe ich keinen Reitunterricht gegeben, mir liegt aber schon sehr daran in Zukunft, wenn ich beruflich nicht mehr so eingespannt bin, vielen Menschen einen liebevollen und pferdegerechten Umgang mit Ihrem Pferd zu vermitteln.
In 2006 machte ich in HOYA meinen Trainer C Schein.
In diesen 3 Wochen erlebte ich den absoluten Tiefpunkt, was den Umgang mit und die Achtung vor den Pferden angeht.
Als ich mich dann für die Ausbildung zum Reitlehrer bei PK anmelden wollte, die große Enttäuschung, der Lehrgang ist bereits ausgebucht, eine Teilnahme ist nur noch als Zuhörer möglich. So habe ich jetzt 3 Kurse als Zuhörer hinter mir und ....... es klappt!!!!

Zufrieden sind Ute Rehberg und Leon
Große Schwierigkeiten bereitete mir in der Vergangenheit mein kleiner "Prince Thatch xx" genannt "Pony".
Er ist zwar der Kleinste, aber der unangefochtene Chef der Herde, auch unter dem Sattel war er immer sehr selbstbewusst, dabei aber sehr sensibel, was heißt, er machte immer nur so lange mit wie er es für nötig hielt andernfalls quittierte er den Dienst.
Seit ich das erste Mal die Abkauübungen gemacht habe, kaut mein Pferd permanent (was auch bei allen anderen sofort funktionierte, sogar bei dem 32jährigen Ballaton, genannt "Opa") er zeigt keine Widersetzlichkeiten sondern ganz im Gegenteil, ich habe sogar das Gefühl, dass er sich richtig anstrengt und es ihm Spaß macht Neues zu erlernen.
Diese Resultate erzielt man, wie leider so oft zu lesen, nicht durch das Reiten mit hoher Hand, sondern nur durch die Kombination von einem tiefem, ausbalanciertem Sitz, lockeres Tragen der Hände, schnellster Reaktion und einem" das Pferd machen lassen", konsequentem Lob,.......... (dem Orchester der Hilfen O-Ton Egon von Neindorff)
Leute, die das Reiten nach Philippe Karl auf die hohe Hand reduzieren, suchen nach einem Trick, aber den gibt es beim Reiten nicht. Und auch nicht jeder, der bei PK lernt, wird die gleichen Resultate wie er erzielen, denn nur das Handwerk kann er uns vermitteln, die Kunst kann man nicht erlernen.
Auch wenn sich die Anweisungen von PK natürlich bei täglich 9 Pferden oft wiederholen und mir hierbei auch manchmal schon etwas langweilig wurde, ist der Groschen bei mir doch oft erst bei der x-ten Wiederholung gefallen.
Ich freue mich schon auf Februar, den nächsten Kurs in Fintel.
Grüße von Ute und Pony, Opa, Leon und den anderen glücklichen Pferden 
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Ich möchte mich erst einmal vorstellen: mein Name ist Simone Polk, ich bin 43 Jahre alt und Wiedereinsteigerin. Mein Pferd ist ein 9 jähriges Bayerisches WB (Apfelschimmel, leider seit 2 Jahren Wallach) und heißt "Stan the Moon", wir nennen ihn alle "Stanley".
Unterrichtet werde ich seit ein paar Wochen von Annika Schnittke.

Zu unserer Geschichte:
Mein Mann und ich verbrachten 4 Jahre in Ägypten (mein Mann ist in der "Ölbranche" tätig) und so kam ich wieder zu den Pferden und ans Reiten.
Zurück in Deutschland, überredete uns eine Pferdeverrückte Arbeitskollegin, sie suche dringend einen neuen Besitzer für ein tolles, aber leider schwer traumatisiertes Pferd. Da wir es in Kairo NUR mit Pferden zu tun hatten, die vorher schlecht behandelt wurden und wussten, was das bedeutet mit solchen Pferden zu arbeiten, wollten wir davon zunächst nichts hören. Sie lies aber nicht locker und schließlich wurden wir doch neugierig. Die ersten Fotos wurden geschickt.
Dann fuhren wir los...........mit Hänger im Schlepptau, ab nach Oberbayern. Auf der Rancho Alegre (das Pferd stand bei unserem Bekannten "Michael Geitner", bekannt durch die "Dualaktivierung") waren wir alle aufgeregt.
Nun, als wir "Stanley" dann zum ersten Mal sahen, waren wir "begeistert". SOOOO ein schönes Pferd!
Richtig Probereiten konnten wir ihn nicht, er war ein "Korrekturpferd", galt immer noch als schwierig und so drehten wir nur ein paar Runden im Schritt. Bevor wir das taten, was man ja NIE! tun soll, nämlich ein Pferd, das eigentlich geschlachtet werden sollte, weil es unreitbar ist, ohne TA Befund usw. zu kaufen. Da wir den "Mike" Geitner jedoch ganz gut kennen und die Option auf uneingeschränkte Rückgabe, egal wann, hatten, haben wir den Schritt doch gewagt.
Nun zu "Stanleys Geschichte": er gehörte einem Namenhaften Militaryreiter. (wen der Name interessiert.."Stan the Moon" steht in dem Buch "Dualaktivierung" auf Seite 105 beschrieben) Immer öfter gab es Schwierigkeiten mit dem damaligen Hengst. Er war widersetzlich und stieg. Da kam er das erste Mal zur Korrektur auf die Rancho Alegre. Er sollte wieder fürs Turnier fit gemacht werden. Dort zeigte er sich jedoch als völlig normal und hatte keinerlei Macken und stieg auch nicht. Ein paar Wochen später, kam er erneut, das Problem sei wieder da, diesmal stärker und er steigt bis zum Überschlagen, sobald man ihn auf etwas zureitet oder ihm ein anderer Reiter entgegen käme.
Er sollte in ein paar Wochen wieder fit sein, er wäre nämlich auf einem Turnier hoch platziert.
Dann war es erstmal länger still um "Stanley", bis irgendwann ein Anruf kam, ob Mike Interesse an dem Pferd hätte, er wäre nun völlig "abgedreht" unreitbar und jetzt auch "Wallach". Er soll geschlachtet werden, wenn er aber Interesse hätte, könnte er ihn haben.
Natürlich hatte Mike Interesse.........Stanley kam in schlimmen Zustand dort an, Hufe ausgebrochen, total verängstigt, stieg nur noch, war unreitbar. Er konnte kaum laufen und knickte öfter in der Hinterhand ein. Er konnte nicht angebunden stehen, wollte nicht gern angefasst werden........er wollte nicht mehr mit Menschen kommunizieren!
Langsam wurde er wieder aufgepäppelt und auf die Beine gestellt. Er fasste wieder Vertrauen und man konnte wieder "bedingt" auf ihm reiten. Er akzeptierte aber nicht Jeden und auch beim Reiten war selbst 1 Pferd OHNE Reiter, welches mit ihm zusammen auf dem Platz war, noch zuviel und er stieg oder ging vor Angst durch. Er war ein sogen. "Schrittflüchter", also nur Wegrennen und Durchgehen, Anhalten war extrem schwierig. Dazu kam so nach und nach heraus, dass Stanley wohl einen "Unfall" hatte und danach nur sediert geritten wurde (kein Wunder, das er kaum noch laufen konnte)
Bei uns angekommen, arbeiteten wir kräftig am Boden, machten Dualaktivierung und wiederholten alles, was er kannte und schon wieder gut konnte. Da er zwar geritten werden konnte, aber nie anhielt, ritten wir viel im Schritt und übten mit unserer damaligen Trainerin das Anhalten mit Sidepull. Stanley war sehr schwierig, beim kleinsten Druck sauste er los, egal, ob jemand oben drauf saß, oder am Boden war, er rannte alles um und schoss los.Einmal stieg er mit mir. Er war sehr hibbelig und brauchte konsequente Abläufe, viele Wiederholungen. Der Umgang und das Reiten besserten sich, ich verlor auch mehr und mehr meine Angst, .......alles wird gut, dachte ich.
Dann kam der zweite Rückfall.Es fing mit einer "Bindehautentzündung" an. Eines Morgens kam ich in den Stall und Stanleys Kopf war unterhalb seines Auges dick geschwollen, das Auge sah aber wieder GUT aus. Er hatte Fieber und man sah, er hatte auch Schmerzen. Der TA wurde sofort gerufen und Stanley in die Klinik gebracht. Man vermutete einen entzündeten Zahn oder Kiefer. Die Zähne waren aber vor 5 Monaten gemacht und sahen gut aus......Man entschloss sich zu "Trepanieren". Heraus kam ein alter Oberkieferbruch. Altes, bröseliges Knochenmark hatte sich entzündet, ausgelöst wurde es wohl von der Augenentzündung. Der Knochen war total eingebrochen und scharfkantig. Die Trepanationsschere "fiel" sozusagen schon in den Kiefer hinein! Der Knochen wurde gefeilt und dann wurde jeden Tag gespült. Schlauch in die Wunde und dann über die Nase wieder alles raus. Alles! muss raus......sonst heilt es nicht. Eine 6 1/2 Wochen Prozedur mit täglicher Sedierung, Nasenbremse und Medikamenten, Fieberschüben usw. Stanley sah gar nicht gut aus. Jeden Tag bin ich in die Klinik und mit ihm spazieren gegangen, es war schrecklich!
Aber er hat es geschafft!
Die Wunde sieht (es ist nun ca. 8 Monate her) super aus, er hat dort nun eine Narbe und ein Loch , mir ist es egal, ihm glaube ich erst recht! War das! das Resultat eines/dieses Unfalls?? Wir wissen es nicht.
Wieder Zuhause gab es erstmal "Weideferien". Wir fingen wieder ganz von vorn an! Er war natürlich Kopfscheu, webte ganz fürchterlich, koppte frei................wieder ein Trauma!
Also, wieder alles von vorn. Er fasste wieder Vertrauen, wurde ruhiger. Bekam Akupunktur, Chiro Behandlungen usw. Er war noch deutlich verkrampft und immer noch sehr schlecht zu reiten. Am Boden und im Umgang aber mittlererweile 1A, ein Schmusebär und ganz auf mich fixiert.Koppen und Weben waren wieder verschwunden.
Es juckte mich in den Fingern, doch wieder ein Gebiss auszuprobieren. Gesagt, getan.......es ging, er warf mich zumindest nicht ab.
Ich merkte aber, dass er hochsensibel im Maul ist.
Irgendwann sah ich dann in einer Unterrichtstunde von Bekannten, Annika Schnittke, Hamburg. Das "leichte" Reiten hat mich schon immer fasziniert und ich stellte mich mit Stanley "mal vor".
Nun, vieles haben wir herausgefunden.Er ist hochsensibel im Maul. Nimmt aber, mit PK´s Methode das Gebiss nun schon gut an. Kaut auch schon gut ab und fühlt sich langsam damit wohl. Er lernt sehr schnell, braucht aber ganz viele Wiederholungen um sich zu entspannen und sicher zu fühlen (angeblich ist er bis M ausgebildet). Macht man zuviel Druck, wird er panisch, er zieht dann seinen Schlauch ein und gibt sich so zu erkennen. Er "verkroch" sich immer nach unten und lernt nun, wieder seinen Kopf hoch zu tragen und seine Schulter frei zu bekommen. Dabei ist er noch sehr unsicher, als ob er sagt: He! DAS durfte ich früher doch nicht, dann gab´s doch immer Schläge! Ist also deswegen noch etwas unsicher
Wir bilden momentan 50% am Boden und 50% im Sattel aus. Er lernt jetzt, langsam an der Hand und am Boden, anzutraben. Seitengänge, das Schulterherein,........... daran erinnert er sich oft ganz plötzlich und dann klappt es wunderbar!
Unter dem Sattel mag er sich noch nicht biegen, er ist sehr unausbalanciert und verkrampft. Er lernt wieder, in der Biegung die Balance zu halten. Er vertraut immer mehr meiner Hand, das "Klacken" eines lockeren Kiefers kann man nun schon öfter hören:-) Er geht ruhiger und begreift immer mehr, was ich von ihm will.
Ich bin begeistert von der Lehre PK`s , das ist für mein hochsensibles Pferd genau das Richtige: LEICHTIGKEIT und Vertrauen :-)
Das ist nun Stanleys Geschichte.........es geht in ganz kleinen Schritten bergauf. Ich habe ja Zeit, er bleibt bei mir, bis er in den Pferdehimmel kommt. Er wird NIE mehr ein Turnier gehen müssen und er will nie mehr springen. Er mag Zirkuslektionen und seinen Kumpel Santos (unser zweites Pferd) Und er mag bei uns bleiben. Das hat er mir gesagt!
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Seit 2000 kenne ich Pk. Ich haben ihn in Webelsgrund kennengelernt ,da ich seit 30 Jahren immer Trakehner geritten habe. Zwei Kurse habe ich bei ihm mit Pferd gemacht, sonst immer als Zuschauer. Seine DVD und alle Bücher habe ich studiert, einfach Klasse! Jetzt bilde ich nocheinmal ein Pferd nach seiner Methode aus. Noch nie hatte ich in den 50 Jahren, die ich im Sattel sitze ein Pferd, der so schnell die Seitengänge beherrschte.
Ich bin im Reiterverein Bad Salzuflen zu Hause und dort natürlich ein totaler Außenseiter.
Viele Grüße
Eckard Gronemeyer
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Hier ist ein Bericht - voller Stolz und Erfolg.
Als PK diese Fotos sah, sagte er, diese Jugendlichen (es ist eine Gruppe von 6 Mädchen und ihren Ponies) würden zeigen, dass Argumente wie "klassische Dressur sei nur etwas für Fortgeschrittenen" wahrhaft haltlos seien.
Linda im Sommer 2006
und im Januar 2008
Mein Pony Linda hat beim Reiten immer den Kopf hochgerissen und ich saß ganz verkrampft auf dem Pferd!
Als ich mit der klassischen Reitart angefangen habe, war mein Pony 4 Jahre alt. Ich musste erst Bodenarbeit machen, um ihr beizubringen, sich zu biegen und rückwärts zu richten. Dann habe ich angefangen, sie auch von oben zu biegen. Zuerst durfte ich nur ca. 20 Minuten reiten. Ich musste mit einem Ausbindesystem reiten, damit sie den Kopf nicht mehr so hochreißt. Dabei musste ich üben, nicht mehr so verkrampft auf dem Pferd zu sitzen. Als ich lockerer wurde, wurde sie es auch.
Irgendwann konnte sie sich auf beiden Seiten biegen und sie hat den Kopf nicht mehr so hochgerissen. Dann konnte ich das System abmachen. Dann habe ich angefangen sie auch im Galopp zu biegen. Manchmal muss meine Reitlehrerin noch im Schritt nebenher gehen und sie von unten biegen. Dann konnte ich mit Seitwärtsrichten anfangen.
Inzwischen geht mein Pony gut vorwärts und seitwärts und biegt sich auf beiden Händen. Ich sitze lockerer auf dem Pferd und sie reißt ihren Kopf nicht mehr so hoch.
Annabelle von Wieding (13) und Linda
http://pic3.piczo.com/insel-reitkinder/?g=22167572
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Die Geschichte des Hengstes Rosarion
http://www.sibyllewiemer.de/Oldenburger_hengst_Rosarion.html
und der Werdegang des Hengstes Fanjo
http://www.sibyllewiemer.de/korrektur_Hengst_Beritt.html
Die beiden Lebensläufe sind auch in dem 2009 erschienenden Buch von Karin Kattwinkel beschrieben.
"Gutes Reiten hält mein Pferd gesund" aus dem OlmsVerlag ist zu bestellen über www.pferdia.de
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